Über Mich

Was liegt dir am Herzen?
Wofür brennst du?

 

Was möchtest du erreichen und wie bringen wir dich an dieses Ziel?

Mit diesen Fragen im Gepäck treten wir gemeinsam deine grafische Reise an – denn deine Website ist deine virtuelle Identität, sie ist dein Zuhause im Internet und dein Tor zum Erfolg.

Ich widme dir nun diese Zeilen und nehme dich mit auf meine eigene Reise als Frau, Mutter, Designerin und Expertin. Hier beschreibe ich dir jeden Stein, jede Erfahrung, die ich jetzt mit meiner Empathie für dein Unternehmen nutze.

In dieser Entwicklung wird mein vollstes Verständnis und professionelle Können in deinem Design ausgedrückt und auch mein Ziel sein.

0-35 Jahre

„Hätte ich zu den Prüfungen meine Bilder abgeben können, so wäre mein Abi sicherlich besser ausgefallen!“ teilte ich damals meinen Eltern mit. Diese Aussage besiegelte meine Zukunft …

Ziemlich schnell entdeckte ich meine Passion für digitales Design und Marketing und besuchte die Fachhochschule St.Luc in Mons/Brüssel bis zu meinem Diplom zum Junior Art Director. Thema meiner Diplomarbeit war die Kampagnengestaltung von Musikfestivals. In meinen 20-igern musste alles bunt, knallig und verrückt sein.

Das besondere an meinem Studium war, dass ich perfekt mehrsprachig ausgebildet und eine gute Basis in Marketing erhalten habe. Die Medienlandschaft im französischsprachigen Raum ist zudem sehr verspielt und bunt. Eigenschaften, welche mich im Laufe meiner Karriere sehr gefördert haben.

Direkt nach dem Studium trat ich meinen ersten Job in der Werbeagentur Stefan Bohl an. Mein Auftrag war, Sehenswürdigkeiten in Trier und in der Eifelregion zu zeichnen und in Touristische Karten zu verarbeiten.

Wir pausten die Bleistiftzeichnungen in schwarz ab, scannten diese ein, stellten sie in Photoshop frei und setzten die verschiedenen touristischen Gebäude auf die minutiös gezeichneten Karten in Indesign ein. Dies war damals eine recht aufwendige Arbeit.

Heutzutage sind die Tools zum Glück wesentlich ausgereifter, somit erstelle ich heute schon im ersten Schritt digitale Skizzen und Zeichnungen.

Pimkie

Die Reise führte weiter in das Großunternehmen „Pimkie“ im schönen Baden-Württemberg. Das Label war bunt, verrückt und frech. So wie ich.

Wir gestalteten reihenweise

  • Marketingkooperationen mit Viva
  • Marketingkooperationen mit Chupa Chups
  • Marketingkooperationen für verschiedene Kinofilme
  • PR Kampagnen für die Glamour
  • Merchandise aller Art – von Promoartikel auf Verkaufsflächen und Schaufenster bis hin zu exklusive Tapeten und Ausstattungen von Flag-Ship-Stores in ganz Europa
  • In der Tätigkeit für den Fashionblog lernte ich Typo 3 kennen und wurde zum ersten Mal professionell im Web als Designerin tätig.

Wir arbeiteten wie verrückt, es war eine ziemlich coole Zeit.

2008 wurde mein erstes Kind geboren und ich verabschiedete mich für eine ganze Weile in die Elternzeit. Während dieser Zeit wuchs Pimkie zu einem Internationalen Unternehmen heran, mit Hauptsitz in Frankreich. Dies verschob die einzelnen Zuständigkeitsbereiche und löste einen regen Wechsel der meisten Direktoren und leider auch vieler Mitarbeiter aus.

Es entstand ein ziemlich heftiger Konkurrenzkampf zwischen den nationalen Teams und die Zusammenarbeit war von nun an geprägt von Chauvinismus und Stress. Als ich dann wieder zurückgekommen bin, waren sowohl die Zahlen im Unternehmen als auch die Stimmung im Team im Keller.

Zusätzlich hatte sich mein Aufgabengebiet wesentlich verändert. Ich war nun nur noch für die Kommunikation in meinem Bereich zwischen Frankreich – Deutschland zuständig und für die nationale Anpassung der Werbeträger. Also flog ich regelmäßig zu Meetings nach Frankreich und als unserem Team der Teil „Pimkie North East“ zugesprochen wurde, ebenso nach Österreich und Tschechien. Ehrlich traumhaft 🙂 

Dennoch hatte ich ein kleines Kind zuhause und einen Perfektionismus-Fimmel. Mein Sohn hat z.B. niemals gekaufte Gläschen essen „müssen“. Morgens rannte ich zum Markt, um saisonales Gemüse und Obst zu kaufen und abends kochte ich alles auf Vorrat ein. Und wenn Kind und Haushalt fertig versorgt war, klemmte ich mich noch an meinen Schreibtisch, um meine Arbeit zu beenden.

Zwei Jahre in diesem Tempo führten mich schließlich zu Erschöpfungszuständen.

Und als dann meine Beziehung in Brüche ging, habe ich auch die Zeit bei Pimkie beendet und auf Reset gedrückt.

Die Geburtsstunde
von cecilia-begeistert.de

In meiner neuen kleinen Wohnung war das Wohnzimmer mein Atelier. Damals habe ich mir viel Zeit genommen, mit meinem Sohn wieder auf die Füße und in den kreativen Fluß zu kommen.

cecilia-begeistert.de war zuerst mein erstes Portfolio im Web.

2013 ging es in einem kleinen Mode-Unternehmen weiter mit einem ziemlich lockeren Chef und super nette Kollegen. Es gab einen Store und ein Online-Shop. Die Ware kam aus Übersee und wir überlegten uns das gewisse Extra des Designs und beflockten die Textilien. Anschließend fotografierten wir diese und setzten sie online.

In mir wuchs immer weiter die Idee heran, mehr für den Menschen an sich zu tun, bis es zu einer Herzensangelegenheit wurde. Ich wollte nicht mehr meine Kraft dem Konsum widmen, sondern wirklich Gutes für die Menschen bewirken und folgte einem tollen Angebot des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutzes.

ZEV.de

Die Zeit beim europäischen Verbraucherschutz war für mich die sicherlich schönste und lehrreichste Zeit auf viele Ebenen.

Mit einem super tollen Team aus Juristen und Pressereferenten durfte ich die gesamte Kommunikation für die verschiedenen Strukturen des Europäischen Verbraucherschutzes in Deutschland und Frankreich sowie der 26 Länder des europäischen Binnenmarktes gestalten.

Diese Aufgabe beinhaltete die ganze Brandbreite gestalterischer Möglichkeiten:

  • Launch mehrer Websites für die verschiedenen Strukturen – auf deutsch, französisch und englisch –  mit jeweils individueller UX und UI
  • Mobile-App-Design / UI-Design der Verbraucher-Apps für Deutschland in direkter Zusammenarbeit mit externen Developers
  • Entwicklung verschiedenster Templates in verschiedenen Sprachen
  • Illustrationen
  • Jahresberichte & Studien bis zu 300 Seiten
  • Branding & Corporate Design

Ich habe diese Stelle ehrlich geliebt.

Webdesignerin

2015 absolvierte ich schließlich erfolgreich für ein ganzes Jahr abends eine IHK Weiterbildung als Webdesignerin / Entwicklerin.

2017 schließlich wurde mein zweites Kind geboren. Meine privaten Umstände waren auch dieses Mal eher unglücklich. Mein damaliger neuer Partner versuchte, leider erfolgreich, mich voll und ganz einzunehmen. Nach der Geburt meiner Tochter, in meiner verletzlichsten Zeit, dauerte es nicht lange bis ich keine eigene Wohnung mehr hatte (wir waren zu ihm gezogen), kein eigenes Auto, kein eigenes Geld. Und ich hatte ganz pauschal nichts mehr zu sagen. Denn der sozialen und finanziellen Gewalt folgten recht zügig psychische Gewalt. Auch meinem Sohn gegenüber.

Noch vor dem ersten Geburtstag meiner Tochter habe ich alle Zelte abgebrochen und bin mit den Kindern möglichst weit weg von diesem Mann gezogen.

So landeten wir in Trier. Und so startete ich wieder von null.

Das war die erneute Geburtsstunde von cecilia-begeistert.de – dieses Mal jedoch als mein Unternehmen.

Heute

Für mich ist das Besondere an cecilia-begeistert.de, dass in diesem Label sowohl meine persönliche als auch professionelle Person vereint ist. Ich bin vielmehr Künstlerin als Unternehmerin. Cecilia ist mein Künstlername. „Begeistert“ beschreibt meinen Geist, meine Spiritualität aber auch die hohe Begeisterungsfähigkeit, welche ich Projekten entgegen bringe.

Nicht zuletzt beschreibt es auch deine Begeisterung am Ende deines Projektes, denn das ist mein Versprechen.

Die Anfänge in Trier nach dem Crash als Alleinerziehende mit 2 Kindern, eines davon noch ein kleines Baby, war haarig. Ich musste meinen ganzen Mut zusammen raufen und schnell für ein neues sicheres Zuhause sorgen, für neues Geld, neue Ordnung und neue Perspektiven. 

Zuerst habe ich mich arbeitssuchend gemeldet, absolvierte weitere Fortbildungen, investierte in mein Equipment und feilte zum ersten Mal ernsthaft an ein eigenes persönliches Label, an eine eigene Identität. 
Weiblich sollte es sein und ansprechend. Sexy. Tough.

Natürlich habe ich oft das Feedback erhalten, dass für alleinerziehende Frauen, Freiberuflichkeit zu viel Risiko bedeutet. Bei der Antragstellung zur Förderung von Selbstständigkeit wurde ich von vorne herein entmutigt. Tatsächlich habe ich fast 2 Jahre lang diese Situation für mich abgewägt und habe schließlich meine finale Entscheidung mit weiblicher Gelassenheit getroffen. 

Zwischendurch hatte ich immer wieder Aufträge, welche mich so sehr erfüllt und glücklich gemacht haben, dass ich nun weiß, dies ist mein Weg. 
Unabhängig, Authentisch, mit Herz und Verstand. 
Auch das ist mein Versprechen.

Ich freue mich auf dich!